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2024 Sportwissenschaft & Leistungsanalyse Peer-Reviewed

Lassen sich Spitzenzeiten im alpinen Skirennsport durch multivariate Athletenprofile vorhersagen?

Originalpublikation: Predicting competitive alpine skiing performance by multivariable statistics—the need for individual profiling
Autoren: Robert Nilsson, Apostolos Theos, Ann-Sofie Lindberg, Christer Malm
Fachjournal: Frontiers in Sports and Active Living (Vol. 6, 1505482)

Die Studie in Kürze

Datengetriebene Leistungsdiagnostik im Nachwuchsrennsport: Reine Kraftwerte erklären nur einen Bruchteil des Erfolgs; entscheidend ist die reaktive Kopplung von Rumpf und Kniebeugern.

Abschnitt 1

Forschungsziel & Methodik

Längsschnittstudie an 118 Kaderathleten über drei Saisons mit 24 physischen Testparametern (Sprungkraft, Isokinetik, Rumpfstabilität) und FIS-Punkte-Entwicklung.

Abschnitt 2

Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Ein isolierter starker Quadrizeps korreliert nicht zwingend mit schnellen Rennzeiten. Das Verhältnis von reaktiver Beinkraft zu Rumpf-Torsionssteifigkeit erweist sich als stärkster Prädiktor für Slalom- und Riesenslalomerfolge.

Abschnitt 3

Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)

Für Trainer und Nachwuchs-Skiclubs: Das Konditionstraining muss weg vom reinen Stemmen schwerer Gewichte hin zu instabilen, ski-spezifischen Bewegungsmustern mit schnellen Richtungswechseln.