Welche physiologischen und kognitiven Anforderungen stellt Wettkampf-Freeriden im extremen Steilgelände?
Die Studie in Kürze
Erste sportphysiologische Grundlagenarbeit zur Freeride World Tour: Extremes Klippenspringen und Steilwandfahren fordern Maximalbelastungen unter hypoxischen Bedingungen.
Forschungsziel & Methodik
Herzfrequenz- und Laktatmessungen kombiniert mit Videoanalysen und biomechanischen Beschleunigungssensoren bei Profi-Freeridern während internationaler Wettkämpfe.
Empirische Ergebnisse & Datenbasis
Unmittelbar vor dem Drop erreichen Athleten Herzfrequenzen von über 180 bpm durch sympathische Vorstartaktivierung. Landungen nach Sprüngen über 5 Meter erzeugen Stoßbelastungen von bis zu 12G auf die Beinachse.
Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)
Für Freerider: Vorbereitung auf Steilwandabfahrten erfordert intensive exzentrische Kraftarbeit und visuelle Streckenvorstellung (Mentales Training), um Schrecksekunden im Felsgelände zu vermeiden.