GeoCarver
2025 Sportmedizin & Leistungsanalyse Peer-Reviewed

Welche physiologischen und kognitiven Anforderungen stellt Wettkampf-Freeriden im extremen Steilgelände?

Originalpublikation: A perspective on competitive freeride skiing and snowboarding
Autoren: Eric Mulder, Hans-Christer Holmberg, Matej Supej
Fachjournal: Frontiers in Physiology (Vol. 16, 1627889)

Die Studie in Kürze

Erste sportphysiologische Grundlagenarbeit zur Freeride World Tour: Extremes Klippenspringen und Steilwandfahren fordern Maximalbelastungen unter hypoxischen Bedingungen.

Abschnitt 1

Forschungsziel & Methodik

Herzfrequenz- und Laktatmessungen kombiniert mit Videoanalysen und biomechanischen Beschleunigungssensoren bei Profi-Freeridern während internationaler Wettkämpfe.

Abschnitt 2

Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Unmittelbar vor dem Drop erreichen Athleten Herzfrequenzen von über 180 bpm durch sympathische Vorstartaktivierung. Landungen nach Sprüngen über 5 Meter erzeugen Stoßbelastungen von bis zu 12G auf die Beinachse.

Abschnitt 3

Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)

Für Freerider: Vorbereitung auf Steilwandabfahrten erfordert intensive exzentrische Kraftarbeit und visuelle Streckenvorstellung (Mentales Training), um Schrecksekunden im Felsgelände zu vermeiden.