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2025 Sportmedizin & Verletzungsprävention Peer-Reviewed

Wie kann ein systemisches Risikomanagement schwere Stürze und Verletzungen im alpinen Rennsport verhüten?

Originalpublikation: Risk management framework for competitive alpine skiing—co-developed with stakeholders
Autoren: Oriol Bonell Monsonís, Evert Verhagen, Vincent Gouttebarge, Marine Alhammoud, Dave Collins, Lynn Ellenberger, Matthias Gilgien, Matt Jordan, Michael Lasshofer, Gerald Mitterbauer, Abi Okell, Kati Pasanen, Matej Supej, Caroline Bolling, Jörg Spörri
Fachjournal: BMJ Open Sport & Exercise Medicine (Vol. 11, e002507)

Die Studie in Kürze

Gemeinsame Initiative von FIS, Athletensprechern und Sportwissenschaftlern: Ein ganzheitliches Sicherheitsframework von der Kurssetzung bis zum Airbag-Schutz.

Abschnitt 1

Forschungsziel & Methodik

Partizipativer Delphi-Prozess mit 47 internationalen Experten (Weltcup-Fahrer, Kurssetzer, Pistenpräparatoren, Sportmediziner) über zwei Rennsaisonen.

Abschnitt 2

Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Geschwindigkeit allein ist nicht der primäre Risikofaktor, sondern unharmonische Geländekanten vor Richtungstoren und Pistenvereisungen mit stark variierendem Grip. Airbag-Systeme reduzierten schwere Brustkorb- und Schultertraumata um über 40 %.

Abschnitt 3

Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)

Für Rennveranstalter und Pistenbauer: Pisten müssen bei Sprüngen so modelliert werden, dass Flugkurven flacher im Hang landen. Die obligatorische Airbag-Pflicht im Speed-Bereich rettet Karrieren.