Wie kann ein systemisches Risikomanagement schwere Stürze und Verletzungen im alpinen Rennsport verhüten?
Die Studie in Kürze
Gemeinsame Initiative von FIS, Athletensprechern und Sportwissenschaftlern: Ein ganzheitliches Sicherheitsframework von der Kurssetzung bis zum Airbag-Schutz.
Forschungsziel & Methodik
Partizipativer Delphi-Prozess mit 47 internationalen Experten (Weltcup-Fahrer, Kurssetzer, Pistenpräparatoren, Sportmediziner) über zwei Rennsaisonen.
Empirische Ergebnisse & Datenbasis
Geschwindigkeit allein ist nicht der primäre Risikofaktor, sondern unharmonische Geländekanten vor Richtungstoren und Pistenvereisungen mit stark variierendem Grip. Airbag-Systeme reduzierten schwere Brustkorb- und Schultertraumata um über 40 %.
Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)
Für Rennveranstalter und Pistenbauer: Pisten müssen bei Sprüngen so modelliert werden, dass Flugkurven flacher im Hang landen. Die obligatorische Airbag-Pflicht im Speed-Bereich rettet Karrieren.