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2026 Klimawandel & SchneesicherheitTourismusökonomie & Resort-Strategie Peer-Reviewed

Mit welchen betriebswirtschaftlichen Mehrkosten müssen Skigebiete durch steigende Klimarisiken kalkulieren?

Originalpublikation: The rising cost of climate change for tourism: a risk assessment
Autoren: Stefan Gössling, Daniel Scott
Fachjournal: Journal of Sustainable Tourism

Die Studie in Kürze

Finanzielle Risikomodellierung: Stromkosten für Beschneiung, Schneedepots und Pistenschäden durch Starkregen lassen die Grenzkosten pro Pistenkilometer drastisch steigen.

Abschnitt 1

Forschungsziel & Methodik

Kombination klimatischer Extremwetter-Projektionen mit Bilanzdaten alpiner Bergbahngesellschaften zur Berechnung des Value at Risk (VaR) bis 2040.

Abschnitt 2

Empirische Ergebnisse & Datenbasis

Die Beschneiungskosten pro Kubikmeter Schnee steigen bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt (-1 °C bis -2 °C) um bis zu 40 % gegenüber optimalen Beschneiungsfenstern (-6 °C). Dies treibt die Skipasspreise kontinuierlich nach oben.

Abschnitt 3

Implikationen für die Praxis (Skigebiete & Wintersportler)

Für Skifahrer und Betreiber: Höhere Skipasspreise sind direkte Folgen des Mehraufwands für Schneesicherheit. Skigebiete müssen Energieeffizienz (z. B. eigene PV-Anlagen an Bergbaustationen) maximieren.