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Gelände & Meteorologie

Höhenlage, Exposition und Saisondauer

Warum Nordhänge auf 1.500 m oft besser dastehen als Südhänge auf 2.200 m.

📊 Datenanker aus dem GeoCarver-Bestand

Sonneneinstrahlung im März: Bis zu 4-fache Energie auf Südhängen

Im Frühjahr verliert die Höhenlage gegenüber der Exposition an Bedeutung: Die direkte Sonnenstrahlung auf einem Südhang führt bereits ab 11 Uhr vormittags zu Sulzschnee, während nordseitige Kare pulvrig bleiben.

Die Rolle der Himmelsrichtung

Nord- und Nordosthänge empfangen im Früh- und Hochwinter nur flach einfallendes Sonnenlicht und behalten kalten Pulverschnee oft wochenlang. Südhänge hingegen tauen rasch an und frieren über Nacht zu hartem Eis ("Harsch"). Für das Fahrvergnügen im März und April ist die Exposition der Hauptpisten entscheidender als die bloße Höhe des Gipfels.

Talabfahrten und thermische Inversion

Liegt das Tal in einem engen Becken, sammelt sich dort im Dezember und Januar Kaltluft (Inversion). In solchen Lagen können Talabfahrten auf 600 m Höhe oft problemlos beschneit werden, während es auf 1.800 m milder und windiger ist.

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